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Vielen Dank an alle, die meinen Blog hier so lesenswert finden, dass er für sie auszeichnungswürdig erscheint. Darüber freue ich mich natürlich sehr und das finde ich auch sehr lieb. Ich möchte euch jedoch bitten, KEINE AWARD's an mich zu verleihen, da ich nicht der Fan von solchen Dingen bin. Ihr findet sicherlich andere Blog's, die solch eine Auszeichnung viel mehr zu schätzen wissen.  Ich würde mich freuen, wenn ihr trotzdem gern auf meinem awardfreien Blog vorbei schaut. Danke für euer Verständnis.
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15.02.2012

"die Welt - ein Spiegel" - Foto 46 / 365

Heute splitte ich mein Foto des Tages wieder in mehrere Teile. Findet ihr nicht, dass die Welt ein einziger Spiegel ist? ! Jeden Tag aufs Neue muß ich zich Momente durchleben, wo ich einen Figurcheck absolviere.

Fangen wir mal früh morgens an. Gut - der Badezimmerspiegel hängt ziemlich hoch bei uns. Von daher - alles bestens. Ich mag mein Gesicht eigentlich sehr gern (klingt das eingebildet? - ich hoffe nich) Die Haare - naja... ein anderes Thema ... Ok... morgentliches Pflegeprogramm und Styling erfolgreich beendet. Schwungvoll in 3 Jacken geschmissen (sch... noch kein Frühling in Sicht) - gott sei dank - hab ich mir die Jacke mit einer Nummer Größer vom letzten Jahr noch aufgehoben. Ich fühle mich wie ein eingemummeltes Michelinmännchen. Naja was solls... ist eh bloß bis zur Arbeit. Aber alleine bis dahin begegnen mir etliche Spiegel und Scheiben.

Also Wohnungstür zu und zum Fahrstuhl (in einem Hochhaus manchmal doch echt sinnvoll) - glaubt mir, durch MEIN Treppenhaus möchte man nicht freiwillig laufen - jedenfalls nicht um 6 Uhr morgens und allein *grusel*. Aber im Fahrstuhl nimmt das beschriebene Übel seinen Lauf. Der erste Riesenspiegel - ordentlich zerkratzt - aber immer noch in der Lage mir zu bestätigen, dass ich wirklich wie ein eingemummeltes Michelinmänchen aussehe. Blöde Jacke ... blöder Winter ...  grummel.

Weiter zur Bushaltestelle. Ja ... schön viel Glas mit Beleuchtung - da !!! schon wieder eine Silhouettenspiegelung von mir entdeckt. Bestätigung... Jacke muß nächstes Jahr einer anderen weichen - definitiv!!! Der Wind weht - aber die Haare sitzen noch - öhm.. ich schweife ab.

Der Bus fährt vor. Ich nehme meist einen Platz in der oberen Etage des Doppelstockbusses. Ein Blick nach draußen... hmm... ist ja noch zu dunkel um was zu sehen... außer mein Spiegelbild. Im sitzen seh ich noch dicker aus find ich... schnell das Handy rausgekramt und alles checken was einem von dem sitzenden Michelinmännchen ablenken kann. OK... zum  Pflegestift auf die Lippen tun, nutze ich doch noch schnell mein Spiegelbild... So - bloß nicht der erste unten an der Tür sein, der aussteigen muß - denn sonst hat man tolle Möglichkeiten ein weiteres Ganzkörperspiegelbild zu erhaschen. Das gleiche Prozedere dann in der folgenden U-Bahn und im nachfolgenden 2. Bus.

Es ist jetzt 7 Uhr. Das Einkaufszentrum hat schon auf ... da ist es schön kuschlig warm ... nutze also den kürzeren Weg mitten hindurch. Um zum anderen Ausgang zu gelangen, kommt man natürlich an etlichen Schaufensterscheiben vorbei. Nun kann ich mich sogar beim Laufen abchecken. Der Hintern und die Oberschenkel sind definitiv meine Problemzonen. Den Rest kann man nicht einschätzen... es klebt ja ein Michelinanzug an einem dran... püh ...

In der Firma angekommen. Die ersten DoppelGLAStüren bereits hinter sich gebracht geht es los.

Spiegel Nr. 1 

An Spiegel Nr. 1 muß man erstmal vorbei um ins eigene Büro zu kommen. Hier schnell den Michelin ... naja ihr wißt schon ...  loswerden. Damit ich meinen Getränkevorrat bereiten kann, muß ich nochmals an diesem Spiegel vorbei. Im Vorbeigehen quasi mit Schulterblick checkt man mal die Lage ohne Jacke. Wie gesagt.. Hintern und Oberschenkel - nun ja... ansonsten gehts schon. 

Zurück ins Büro mit 1,5 Liter Tee verteilt in 1 großen Thermoskanne, 1 großen Warmhaltebecher und 1er kleinen Glaskanne (sie ist wirklich sehr klein - man kann sich also nicht drin spiegeln... lach) ... sie platzt auch hoffentlich nicht, da extra für heiße Getränke ausgelegt - natürlich an Spiegel 1 vorbei. 

Der Arbeitsalltag läuft an... 1 Liter Tee bereits intus und der Druck in der Blase steigt mächtig an. Ab ins Bad - vorbei an Spiegel 1 - Tür vom Bad auf ... um Spiegel 2 zu sehen... der mächtigste aller Spiegel 

 schnell vorbei um ins kleine Toilettenkabinchen zu huschen. Hier sind wenigstens keine Spiegel. 
 Fertig - Tür auf und huch... schon wieder ein Ganzkörpercheck. 


Darf ich vorstellen Spiegel 3
Hab ich mich richtig angezogen. Hängt kein Klopapier aus der Hose? .. ok supi. 

Zum Händewaschen gehts natürlich wieder zum Spiegel 2.  Und immer wieder der gleiche Check. Ein Abscannen - Was muß noch weg - Was geht schon - Wo tun sich neue Probleme auf... der ständige kritische Blick und das Auseinandersetzen mit einem selbst. 

Wieder vorbei an Spiegel 1 ... gelange ich in mein Büro. Wie ihr ja schon wißt, bewege ich öfter am Tage Massen an Papier zwischen Etagen hin und her. Dazu nutze ich natürlich Spiegel Nr. 4 - in Fachkreisen auch Fahrstuhl genannt.

Ich schwöre euch.. wenn man da drin ist und bis in die 6. Etage muß, kommt man einfach nicht drumherum mal den Hosenbund hochzuziehen - die Haltung zu korrigieren, die Haare zureckt zu zuppeln. Besonders toll ist es, wenn jemand zusteigen möchte und er den Moment mitbekommt, dass man sich im Spiegel beobachtet hat. peinlich peinlich. Ich habe schon versucht rückwärts in den Fahrstuhl zu gehen... aber spätestens in der 2. Etage fängt mein Kopf trotz Widerstand an zu zucken und ich schaue doch in den Spiegel . Mehrmals am Tag - Bodycheck extrem. 

An guten Tagen gehts... aber an Tagen wo ich mich aufgebläht fühle (ja es ist bald wieder soweit) ... fällt mir der Blick in den Spiegel oft sehr schwer. Aber man muß den Tatsachen wohl ins Auge blicken. Man kann halt nicht alle Spiegel abhängen oder verhüllen. Sie helfen ja auch Erfolge widerzuspiegeln. Aber manchmal ist es echt zuviel des Guten.  Leider wirds mit Sicherheit der letzte Spiegel an diesem Tag gewesen sein.

In diesem Sinne werfe ich gleich einen letzten Blick in meinem Badezimmerspiegel und werde wohl ein müdes Gesicht entdecken. In diesem Sinne - schlaft gut 


Kommentare:

  1. :) das geht mir ganz genauso, ich gucke auch viel zu Oft in irgendwelche Spiegel und Schaufenster um mich "abzuchecken" - nervt mich manchmal selber ;)
    Lg Anna

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  2. ...guten Morgen, ich hoffe der Schlaf war gut und du schaffst auch heute wieder deine Runden, um an den Spiegeln vorbei zu kommen...denke einfach, sie helfen auch, den positiven Verlauf deines Zieles zu dokumentieren...

    lG Geli

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  3. Hihi, du hast Recht. Und oft sieht man sich viel kritischer als die Menschen um einen herum dies tun, aber an Spiegeln kommt man heute einfach nicht mehr vorbei. Liebe Grüße und danke für das Lächeln durch deinen Post Schweinchen Schlau

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  4. Hallo Diana,

    bist Du ein Vampir? So viele Spiegelfotos und auf keinem bist DU drauf (und auch kein Michelinmännchen) :)

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    1. lach.. ich wollt euch nicht schon wieder "nerven" mit bildern von mir... gibts doch schon soooo viele hier auf meinem Blog. ;)

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  5. Spieglein,Spieglein an der Wand!
    Ich war gestern Optiker und da waren auch überall Spiegel und man ist gezwungen hinzuschauen, das nervt und gibt einen ein schlechtes Gefühl!
    Alle Spiegel sollten abgehängt oder verhüllt werden!.
    LG Stoeffelchen!

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  6. köstlich....toll geschrieben...aber glaub mir wenn du dran bleibst kommt der Tag an den du wirklich gern in den Spiegel blickst. Sicher wird nicht alles perfekt sein. Aber das Glücksgefühl da geschafft zu haben und zu wissen wie es mal war ist überwältigend. LG Fleuraali

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